Reiterhof Groß Briesen
Laekurhof
Briesen News
empfehlen Sie uns bitte hier:


zertifiziert Kinder- und Jugendreisen

Zertifiziert vom Bundes Forum für
Kinder- und Jugendreisen e.V.

Mitglied im:
Mitglied pro agro

Tourismusverband Fläming

Mitglied im IPZV

Post

Bildungsurlaub Schleswig-Holstein

Arbeitnehmer haben in Schleswig-Holstein Anspruch auf fünf Tage Bildungsurlaub pro Jahr. Wer an einem längeren Seminar – möglicherweise auch abseits des Wohn- oder Arbeitsorts – teilnehmen möchte, kann dafür den Anspruch von zwei Jahren zusammenfassen. Dazu muss ein Antrag auf die sogenannte „Verblockung“ im laufenden Kalenderjahr gestellt werden. Ein Anrecht auf Bildungsurlaub haben Arbeitnehmer jedoch erst dann, wenn sie mindestens sechs Monate im Unternehmen angestellt sind.

Neben Angestellten und Auszubildenden haben auch Beamte des Landes und der Kommunen sowie Richter einen Anspruch auf Bildungsurlaub in Schleswig-Holstein. Dabei kann es sich um Kurse in allgemeiner, politischer oder beruflicher Bildung handeln. Oft werden Seminare besucht, die zur alltäglichen Arbeit passen, da die Arbeitnehmer ihre Kenntnisse in einem bestimmten Bereich vertiefen oder auffrischen möchten. Die Weiterbildungen im Rahmen des Bildungsurlaubs in Schleswig-Holstein wurden von der zuständigen Behörde als Bildungsurlaub anerkannt.

Antrag auf Bildungsurlaub stellen

Die Seminare beim Bildungsurlaub in Schleswig-Holstein dauern in der Regel fünf Tage, an denen an sieben Zeitstunden am Tag (inkl. Pausen) Unterricht stattfindet. Wer seinen Bildungsurlaub buchen möchte und ein passendes Seminar ausgewählt hat, sollte mindestens sechs Wochen vor Kursbeginn seinen Antrag auf Bildungsurlaub in Schleswig-Holstein bei seinem Arbeitgeber einreichen.

Während der Freistellung vom Arbeitsplatz zahlt der Arbeitgeber weiter das Gehalt des Angestellten. Die Kosten der Weiterbildung trägt der Arbeitnehmer. Dabei kann er staatliche Fördermaßnahmen wie die Bildungsprämie in Anspruch nehmen.

Ablehnung nur aus wichtigen Gründen

Wenn dringende betriebliche oder dienstliche Gründe vorliegen – beispielsweise wenn zum Zeitpunkt des geplanten Bildungsurlaubs bereits andere Mitarbeiter im Urlaub sind oder an einer Weiterbildung teilnehmen – kann der Arbeitgeber den Antrag auf Bildungsfreistellung ablehnen. Die Ablehnung mit Angabe von Gründen muss schriftlich erfolgen und mit dem Betriebsrat abgesprochen sein.

Bei einer Ablehnung verfällt der Anspruch auf Bildungsurlaub in Schleswig-Holstein nicht. Wenn im laufenden Kalenderjahr die Fortbildung abgelehnt wurde, kann man den Anspruch auf das folgende Jahr übertragen.