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Bildungsurlaub Sachsen

Das Bundesland Sachsen hat bislang kein Gesetz zum Bildungsurlaub verabschiedet. Daher haben Arbeitnehmer in Sachsen keinen gesetzlichen Anspruch auf Bildungsurlaub. Dennoch möchten auch Arbeitnehmer in Sachsen an Fort- und Weiterbildungen teilnehmen und einen Bildungsurlaub buchen. In vielen Berufen ist es notwendig, von Zeit zu Zeit sein Wissen zu vertiefen oder aufzufrischen. Daher sollten Arbeitnehmer in Sachsen gut prüfen, welche Möglichkeiten für eine Bildungsfreistellung bei ihnen gegeben sind.

Sitz des Arbeitgebers entscheidend

Allerdings haben Arbeitnehmer aus Sachsen dennoch Möglichkeiten, sich bei Fortbildungsmaßnahmen unterstützen zulassen. Wenn es um Bildungsurlaub in Sachsen geht, ist zunächst der Sitz des Arbeitgebers entscheidend, nicht der Wohnort des Arbeitnehmers. Wenn Sie also in Sachsen wohnen, aber Ihr Arbeitgeber seinen Sitz in einem Bundesland hat, in dem Bildungsurlaub angeboten wird, haben Sie das Recht auf Bildungsurlaub.

Bildungsfreistellung durch Vereinbarungen im Tarifvertrag

Eine zweite Möglichkeit, um den Bildungsurlaub in Sachsen nutzen zu können, sind Tarifverträge. Daher sollten Arbeitnehmer in Sachsen, die mit dem Gedanken spielen, eine Weiterbildungsmaßnahme zu beginnen, einen Blick in ihren Arbeits- oder Tarifvertrag werfen. In vielen Tarifverträgen ist ein Anspruch auf Bildungsurlaub festgelegt.

Wenn auch dies nicht der Fall ist, sollten die Arbeitnehmer das Gespräch mit ihrem Arbeitgeber suchen. Gut ausgebildete Mitarbeiter, die sich weiterbilden, sind schließlich sehr wichtig für Unternehmen. In anderen Bundesländern können sich Arbeitnehmer fünf Tage im Jahr für Maßnahmen der beruflichen Bildung von der Arbeit freistellen lassen. Ihr Gehalt bekommen sie in dieser Zeit weiter gezahlt. Eine Freistellung von der Arbeit ist daher auch das Ziel für Arbeitgeber, die einen Bildungsurlaub in Sachsen nutzen möchten.

In der Regel bekommt der Arbeitnehmer sein Gehalt weiter gezahlt, muss dafür aber die Kosten der Weiterbildungsmaßnahme tragen. Dabei können Sie zahlreiche Förderprogramme von Bund und Ländern in Anspruch nehmen. Sobald Sie sich für eine passende Maßnahme entschieden haben, sollten Sie den Termin frühzeitig Ihrem Vorgesetzten mitteilen, damit er entsprechend planen kann.