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Bildungsurlaub in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz ist es möglich, in zwei Jahren zehn Tage Bildungsurlaub (https://www.bildungsurlaub.de/bildungsurlaub_rheinland-pfalz.html) zu beantragen. Dies gilt für Arbeitnehmer, die an fünf Tagen pro Woche arbeiten. Auszubildende können pro Ausbildungsjahr fünf Tage Bildungsurlaub buchen. Der Anspruch auf Bildungsurlaub beginnt, wenn man sechs Monate in einem Unternehmen beschäftigt ist.

In vielen Berufen ist das Lernen heute nicht mehr mit der Ausbildung oder dem Studium abgeschlossen. Um sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln, ist es oft notwendig und sinnvoll, an einer Weiterbildung teilzunehmen. Mittlerweile unterstützen auch viele Arbeitgeber und staatliche Stellen das lebenslange Lernen. Es ist beispielsweise möglich, Angebote wie die staatliche Bildungsprämie zu nutzen, um eine Fortbildung zu finanzieren. In der Regel zahlt der Arbeitgeber das Gehalt weiter, die Kosten der Veranstaltung inklusive Übernachtung und Verpflegung trägt allerdings der Arbeitnehmer.

Seminare zur beruflichen und politischen Bildung

Während Arbeitnehmer oft Fortbildungen nutzen, die sie in ihrem beruflichen Alltag weiterbringen, können Auszubildende im Rahmen des Bildungsurlaubs in Rheinland-Pfalz nur an Seminaren zur politischen Bildung teilnehmen. Auch Beamte und Richter des Landes Rheinland-Pfalz haben Anspruch auf Bildungsurlaub. Die vorgeschriebene Mindestdauer für Veranstaltungen zum Bildungsurlaub in Rheinland-Pfalz liegt bei drei Unterrichtstagen mit sechs Unterrichtsstunden pro Tag. Die Seminare können en bloc oder in Intervallen stattfinden.

Antrag beim Arbeitgeber

Wer einen passenden Kurs gefunden hat, muss dies spätestens sechs Wochen vor Beginn seinem Arbeitgeber mitteilen und einen Antrag auf Bildungsurlaub stellen. Eine Ablehnung des Arbeitgebers muss spätestens drei Wochen vor Kursbeginn erfolgen. Dringende betriebliche Gründe oder Urlaub anderer Mitarbeiter können beispielsweise Gründe für eine Ablehnung sein. Mitarbeiter von Betrieben mit weniger als sechs Beschäftigten haben keinen Anspruch auf Bildungsurlaub. Nach einer Weiterbildung sollten die Arbeitnehmer ihrem Arbeitgeber einen Teilnahmenachweis vorlegen. In Rheinland-Pfalz ist das Ministerium für Bildung-, Wissenschaft, Jugend und Kultur für den Bildungsurlaub zuständig.