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Bildungsurlaub in Nordrhein-Westfalen

Wer in Nordrhein-Westfalen fünf Tage in der Woche arbeitet, hat einen Anspruch auf fünf Tage Bildungsurlaub im Jahr (https://www.bildungsurlaub.de/bildungsurlaub_nrw.html). Der Anspruch eines Jahres kann auch auf das Folgejahr übertragen werden, sodass man im zweiten Jahr zehn Tage Bildungsurlaub buchen kann. Arbeitnehmer, die seit mehr als sechs Monaten im Betrieb angestellt sind, können einen Antrag auf Bildungsurlaub in Nordrhein-Westfalen stellen. Aber auch Auszubildende können sich während der Ausbildung für fünf Tage für Seminare im Bereich der politischen Bildung freistellen lassen.

3-tägige Fortbildungen als Bildungsurlaub

Die Fort- und Weiterbildungen werden in der Regel an drei Tagen hintereinander oder an fünf Tagen in Wochen-Intervallen durchgeführt. Der Unterricht dauert dabei sechs Zeitstunden pro Tag. In NRW kommt eine Einschränkung bezüglich des Veranstaltungsorts hinzu. Dieser darf nur 500 Kilometer von der Landesgrenze Nordrhein-Westfalens entfernt sein.

Sobald man ein passendes Seminar gefunden hat, sollte man spätestens sechs Wochen vor Seminarbeginn seinen Arbeitgeber über den Bildungsurlaub informieren und einen entsprechenden Antrag stellen. Wenn sich der Arbeitgeber für eine Ablehnung entscheidet, muss die Ablehnung innerhalb von drei Wochen erfolgen. So hat sowohl der Arbeitgeber wie auch der Arbeitnehmer Planungssicherheit.

Auch eine betriebliche Fortbildung von bis zu zwei Tagen kann als Bildungsurlaub angesehen werden. Allerdings haben in Betrieben mit bis zu 50 Beschäftigten nur zehn Prozent der Beschäftigen Anspruch auf Bildungsurlaub. Wenn weniger als zehn Mitarbeiter im Betrieb sind, besteht kein Anspruch auf Bildungsurlaub in Nordrhein-Westfalen.

Unterstützung durch Bildungsberatungsstellen

Wer sich in NRW umfassender zum Bildungsurlaub informieren möchte, kann dazu Bildungsberatungsstellen (https://www.weiterbildungsberatung.nrw/foerderung/bildungsurlaub-nrw) aufsuchen. Dabei handelt es sich um kommunale Einrichtungen, die die Bürger kostenlos, unbürokratisch und trägerneutral beraten.

Eine Besonderheit im Bildungsurlaubsgesetz in Nordrhein-Westfalen ist, dass die Veranstalter anerkannt werden, nicht die einzelnen Veranstaltungen. Die Anerkennung wird von der zuständigen Bezirksregierung erteilt. Die Bildungseinrichtung muss mindestens seit zwei Jahren bestehen und ein Gütesiegel, das vom Ministerium anerkannt ist, nachweisen können.