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Bildungsurlaub in Bayern

In Bayern gibt es wie in Sachsen kein Bildungsurlaubgesetz. Dennoch haben auch hier die Arbeitnehmer Möglichkeiten, einen Bildungsurlaub zu buchen. In vielen Berufen wird es immer wichtiger, sich auch nach der Ausbildung oder dem Studium immer wieder weiter zu bilden. Viele Arbeitnehmer, die in Vollzeit beschäftigt sind, möchten daher für die Dauer einer Fort- oder Weiterbildung von der Arbeit freigestellt werden, aber dennoch weiterhin ihr Gehalt bekommen. Die Regelungen sind von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. In vielen Fällen ist ein Gespräch mit dem Arbeitgeber hilfreich.

Bildungsurlaub durch Tarifvertrag

Eine Möglichkeit ist es, zu prüfen, ob für Sie ein Tarifvertrag gilt, in dem entsprechende Regelungen zum Bildungsurlaub in Bayern festgehalten (https://www.bildungswerk-bayern.de/service/manteltarifvertrag) sind. Mitglieder einer Gewerkschaft haben in Bayern, aber auch in ganz Deutschland, viele Möglichkeiten für Seminare. Diese Angebote sind zwar grundsätzlich für alle offen, aber Gewerkschaftsmitglieder werden in vielen Fällen bevorzugt. In anderen Fällen müssen die Veranstalter ausdrücklich zustimmen, wenn Nicht-Gewerkschaftsmitglieder an der Veranstaltung teilnehmen möchten.

Gespräch mit Arbeitgeber oder Betriebsrat

Daher wird Arbeitnehmern in Bayern geraten, sich mit ihrer Gewerkschaft oder den Vertretern ihn ihrem Betrieb zu unterhalten, wenn Sie einen Bildungsurlaub in Bayern planen. Auch ein Gespräch mit dem Arbeitgeber oder dem Betriebsrat kann hilfreich sein. Auf diesen Wegen kann es möglich sein, eine Freistellung von bis zu zwei Wochen im Jahr zu erwirken. Der Arbeitgeber kann dann auf freiwilliger Basis das Gehalt für diese Zeit weiter bezahlen. Damit handelt es sich letztendlich um eine Art unbezahlten Bildungsurlaub in Bayern. Auch hierbei sollte es sich um eine einschlägige Veranstaltung handeln, die den Arbeitnehmer beruflich und persönlich weiterbildet. Außerdem sollte der Arbeitgeber so früh wie möglich über den geplanten Bildungsurlaub informiert werden, damit beide Seiten frühzeitig und bestmöglich planen können. Nach einem Gespräch mit dem Arbeitgeber eröffnen sich auch für Arbeitnehmer in Bayern Wege zur Bildungsfreistellung.